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Cleo - DIE FRAU IM MOND

Entscheidend ist nicht nur, was wir tun - sondern mehr noch: wann wir es tun. Der richtige Zeitpunkt bringt den kleinen Unterschied; bei der Haltbarkeit von Dauerwellen, Diätkuren und Holzböden ebenso wie er für die Heilung von Operationswunden, die Schmerzen beim Zähneziehen und die Qualität von Körpercremes verantwortlich ist. Und den richtigen Zeitpunkt? Den bestimmt der Mond. Wie hat man sich eine Frau vorzustellen, die mit ungewöhnlichem Wissen über den Mond zur Bestsellerautorin wurde? Die mehr als vier Millionen Bücher verkauft hat und nach Einschätzung des Wiener Nachrichtenmagazins "News" zu den zehn mächtigsten Frauen Österreichs zählt? Ist sie die weibliche Form eines esoterischen Gurus, die gläubige Mond-Jünger um sich zu scharen versucht? Wird sie beginnen, mich mit Tricks, die nur sie kennt, in ihrem Sinn zu bekehren?

Beklemmung vor dem ersten Treffen. Dann das große Aufatmen: Johanna Paungger ist eine ganz normale sportliche Frau. Keine Räucherstäbchen, wallende Kleider oder Gesundheitslatschen, kein pseudowissenschaftliches Gehabe und Getue. Wenn ich etwas über den Mond wissen will, dann muss ich schon fragen. Von missionarischem Eifer keine Spur.

Sie hat, sagt sie, eigentlich nichts anderes getan, als aufzuschreiben, was sie von ihrem Großvater Josef Koller auf dem Hof in Tirol durchs abschauen gelernt hat. Wann man gelbe Rüben aussät, Heilkräuter erntet, Fingernägel schneidet, wann man zum Zahnarzt geht, die Kuh zum Stier bringt, und die Salben anrührt gegen den bösen Husten, den der kalte Wind aus dem Inntal in die Säuglingswiegen bringt.

Den jahrhundertealten Rat gibt sie weiter, und vielleicht ist das die Quelle des Erfolgs: In der einfachen und klaren Sprache ihrer Bücher liegt eine Kraft, die allen Marketing-Kunstprodukten der Verlage und modischen Zeitgeistmagazinen fehlt. Und jeder Leser spürt, dass hinter den einfachen Lehrsätzen uraltes Wissen liegt.

Das Wissen um den Einfluss des Mondes auf unser Leben war in dem bäuerlichen Umfeld, in dem Johanna Paungger aufwuchs, eine solche Selbstverständlichkeit, dass man sich daran hielt, ohne viel darüber zu reden. Johanna Paungger hat zugeschaut und wollte herausfinden, wie sich Schweinefett auf der Fensterbank durch die Strahlung der Sonne verändert, durch Schnee, Frost oder den Stand des Mondes. Und dabei findet sie die hunderterlei Dinge, auf die der Mond wirkt, und indirekt beantwortet sie die Fragen nach diesem Gestirn, das uns so umtreibt.

Später in München, wo sie eine Lehre als Verkäuferin macht, lebt Johanna Paungger weiter mit dem Mondwissen in der für sie fremden Stadt. Überträgt die Bauernweisheiten auf die Notwendigkeiten ihrer neuen Lebensumstände. Beispielsweise wie und wann man am besten Obst und Gemüse einlagert oder wann ein Friseurbesuch den nachhaltigsten Erfolg bringt.

Der Mond lässt sie nie los. Es mag in ihrem Leben Schmerzen und Glück und die Mühen des Alltags geben. Johanna Paungger verfolgt den Lauf der Dinge beobachtend, und ergänzt das Wissen vom Hof des Großvaters mit dem Erlebnis der Großstadt. 20 Jahre später trifft sie Thomas Poppe, den Buchautor. Er ist fasziniert - von der Frau und ihrem Wissen. Die beiden werden zum Team. Im Münchner Hugendubel-Verlag erscheint "Zum richtigen Zeitpunkt" - und wird zum sensationellen Bestseller.

Es folgt "Aus eigener Kraft", nun schon im Goldmann-Verlag und setzt den Erfolg fort. Seither zählen Buchhandlungen die Mondliteratur fast nach Regalmetern. Die Werke von Paungger und Poppe werden plagiiert, kopiert, geklaut. Bücher erscheinen mit irreführend ähnlichen Titeln, viele Käufer werden von nachempfundenen Cover-Fotos in die Irre geführt. Aber keines der anderen Werke fasst einen so an, wie es Johanna Paunggers einfachen Worten und Sätzen mit der mythischen Kraft des echten Lebens schon nach weniger Zeit gelingt. Wer das Original liest, spürt: Alles, was sie schreibt, ist authentisch und selber erlebt. Nichts ist abgekupfert. Sie hat den Mond, die anderen handeln mit Talmi.

Ihr Rezept, nichts unbesehen zu glauben und alles auszuprobieren, empfiehlt sie auch ihren Lesern: "Es geht darum, ein Gespür dafür zu bekommen, wie die Mondrhythmen auf den eigenen Körper wirken. Und doch? Was soll der Mond im Jahrhundert der exakten Naturwissenschaft?

Die moderne Wissenschaft ist hilflos in der Beobachtung der Volksweisheiten. Auf dem Mond wird Wasser entdeckt, und dies als Sensation gefeiert - als ob wir an einen extraterrestrischen Gefrierfach Interesse hätten. Die Beobachtungen der weisen Frauen und die Rhythmen der Natur - sie sind verloren gegangen. Aber spürst Du nicht den Mond? Wer einmal bewußt den Mondrhythmus eines Monats nachvollzieht, am eigenen Körper das träge Völlegefühl in der zunehmenden Zeit, wo alles anschlägt und das leichte Es-macht-mir-ja-nichts-aus nach einem schweren Mahl zum abnehmenden Zyklus; wer die Liebe spürt und die Exzentrik im Vollmond, der weiß schon mehr als mancher Nobelpreisträger.

Was auf den ersten Blick kompliziert klingt, ist ein schnell nachvollziehbarer Rhythmus. Auf seiner 28tägigen Reise von Neumond zu Neumond durchläuft der Mond die zwei Phasen des zunehmenden und des abnehmenden Mondes. Die zwei Phasen sind die Energien, die am stärksten zu spüren sind. Dazu kommen die speziellen Qualitäten des Sternbildes, das der Mond gerade durchwandert. Genau wie die Sonne läuft der Mond durch alle Tierkreiszeichen, allerdings wesentlich schneller. Er hält sich nur gut zwei Tage in jedem auf und wandert dann weiter.

Die Energien der Tierkreiszeichen wirken sich so aus, dass je nach Sternbild unterschiedliche Körperregionen zu diesem Zeitpunkt besonders sensibilisiert reagieren. Wenn sich der Mond beispielsweise im Tierkreiszeichen Widder befindet, ist der Kopfbereich - Stirn, Augen, Nase - in diesen Tagen besonders empfindlich. Im Guten wie im Schlechten. Alles Aufbauende, was in den Widdertagen für Kopf-, Augen- und Nasenregion getan wird, wirkt doppelt wohltuend, vorbeugend und heilend. Und alles, was Kopf-, Augen- und Nasenregion belastet, wirkt schädlicher als an anderen Tagen. Das heißt: Eingriffe und Operationen im Kopfbereich sind an Widdertagen nicht anzuraten.

Diesen Zusammenhang von Gestirnen und Gesundheit kannte übrigens bereits der griechische Arzt Hippokrates, auf dessen Philosophie Ärzte heutzutage immer noch ihren Eid sprechen: "Wer Medizin betreibt, ohne den Nutzen der Bewegung der Sterne zu berücksichtigen, der ist ein Narr", lehrte er seinen Schülern. Und: Operiert nicht an jenem Teil des Körpers, der von dem Zeichen regiert wird, das der Mond gerade durchquert. Also Nasenoperationen nicht bei Widder, Operationen am Kniegelenk nicht bei Steinbock. Auch die Qualität des zunehmenden und abnehmenden Monds spielt bei Operationen eine wichtige Rolle. Bei zunehmendem Mond sind Komplikationen und Infektionen nach Operationen häufiger als bei abnehmendem Mond. Heilung- und Genesungsphase dauert in der Regel länger.

Seit dem Erscheinen ihres ersten Buches "Vom richtigen Zeitpunkt" haben die ersten Berufsgruppen damit begonnen, das Wissen vom richtigen Zeitpunkt in ihrer Arbeit zu berücksichtigen. "Die Zahl der Ärzte, die offen für das Wissen um die Natur- und Mondrhythmen sind, ist gewachsen", beobachtet Johanna Paungger. Diese Ärzte sind nicht mehr überrascht, wenn ihre Patienten bei der Wahl eines Behandlungstermins den Mondkalender zu Rate ziehen.

Auch bei Kundinnen von Kosmetikerinnen spricht sich mehr und mehr herum, dass es sich lohnt, den richtigen Zeitpunkt abzuwarten. Die Osnabrücker Kosmetikerin Heidi Koller beispielsweise führt Behandlungen, die der Haut Wirkstoffe zuführen sollen, nur noch bei zunehmendem Mond durch, weil dann der Erfolg am größten ist. Wenn es aber darum geht, die Haut von Unreinheiten zu befreien, zieht sie den abnehmenden Mond vor.

Am eklatantesten ist die lunare Orientierung allerdings bei den Friseuren. Seit sich herumgesprochen hat, dass Haarschnitte im Zeichen des Löwen und Dauerwellen im Zeichen der Jungfrau am besten gelingen, legen einige Friseure an diesen Terminen Nachtschichten ein, um den Ansturm bedienen zu können.

Auch Johanna Paungger und Thomas Poppe reden und schreiben nicht mehr nur vom Mond. Im Oktober vergangenen Jahres haben sie in Wien einen Laden eröffnet (ForLife, Burggasse 46, 1070 Wien) in dem es Dinge zu kaufen gibt, die nach den Regeln des Mondkalenders produziert wurden: Kräuter etwa, die so punktgenau geerntet wurden, dass sie maximale Wirkung entfalten. Oder handgefertigte Getreidekästen aus Zirbenholz, in denen sich garantiert keine Milben einnisten. Worauf Johanna Paungger ganz besonders stolz ist, sind ihre Kosmetik-Produkte, die sie zusammen mit einem professionellen Hersteller entwickelt hat.

Drei Jahre hat die Produktentwicklung gedauert und in die Produktionsweise ist all das Wissen eingeflossen, das sich die inzwischen 45jährige in ihren Jahrzehnten des Probierens und Testens angeeignet hat. Der besondere Clou: ihre Kosmetik kommt ganz ohne Konservierungsstoffe aus. Und diese Konservierungsstoffe sind es häufig, die empfindliche und durch Umwelteinflüsse belastete Haut besonders schädigen.

"Unser Produktionspartner hat nicht geglaubt, dass sich unser Konzept wirklich realisieren lässt", erinnert sich Johanna Paungger. Denn nach den Aussagen der Wissenschaft sind Frischprodukte ohne Konservierungsstoffe nach 14 Tagen kaputt. Aber die resolute Österreicherin wusste sich durchzusetzen. Mit dem Geld, das sie durch ihre Bücher verdiente, realisierte sie ihren Traum. Zu beweisen, dass es geht, in solch sensiblen Produkten wie Kosmetik auf Konservierung zu verzichten. Was allerdings die penible Einhaltung eines strengen Terminplans bedeutet: Produziert wird nur an bestimmten Tagen, an denen der Mond dafür günstig steht.

Ausserdem werden die Paletten mit der produzierten Kosmetik anschließend unter großen Holz-Pyramiden gelagert. "Pyramidenenergie ist die älteste Form der Konservierung", erklärt Johanna Paungger diese seltsam anmutende Form der Lagerung. Das lässt sich übrigens auch zu Hause austesten. Obst, unter einer Pyramide gelagert, hält wesentlich länger als ohne dieses Hilfsmittel.

Nicht weniger als 39 Produkte umfasst die Paunggersche Kosmetik-Linie - vom Shampoo bist zur Sonnencreme. Differenziert wird nach dem Hauttyp trocken und fett. Und weil bei abnehmendem Mond die Energien so wirken, dass die Haut gut entschlackt, ist der fetten Haut die Serie "Neumond" gewidmet. "Kosmetik wirkt dann besonders entschlackend, wenn sie bei abnehmendem Mond produziert wird.", erläutert Johanna Paungger das Wirk-Prinzip. Umgekehrtes gilt für die trockene Haut. Sie braucht besonders viel Pflege und Nährstoffe und die bekommt sie durch Cremes, die bei Vollmond gemischt werden.

Auch wenn ihre Produktstrategie im Kosmetikbereich alles bisher dagewesene sprengt, ist Johanna Paungger überzeugt, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. "Unsere Produkte leben von der Qualität ihrer Inhaltsstoffe und nicht von der Werbung". Wahrscheinlich wird die Kosmetik-Serie auf dem gleichen Weg zum Erfolg werden wie dies bei ihren Büchern geschah: Durch Mund-zu-Mund-Propaganda, die sich ihren Weg bahnt, egal wie groß der Werbeetat ist.

Noch kommen die Anfragen für ihre Kosmetik töpfchenweise - aber immerhin aus allen Ecken der Welt. Derzeit ist Johanna Paungger damit beschäftigt, ein Vertriebsnetz aufzubauen von engagierten Kosmetikerinnen und Apothekern, die sich die Zeit nehmen möchten, Kundinnen profund zu beraten. Angst, dass ihr die Zeit davon laufen könnte, hat sie nicht.

Mit ihrem Ko-Autor und mittlerweile Ehemann Thomas Poppe war dies übrigens genauso. Sieben Jahre nahm sie sich Zeit, ihn in ihr lunares Wissen einzuführen, nahm ihn mit zu Vorträgen und hatte keine Eile mit der Niederschrift zu beginnen. Als ihrer Meinung nach die Zeit dafür reif war, legten sie los und heraus kam ein Buch, das so perfekt wurde, wie sie es sich wünschte. 40 000 Leserbriefe hat das Erfolgs-Team mittlerweile erhalten und nur drei davon waren negativ. Selbst Spiegel und Stern haben wohlwollend über Poppe-Paunggers berichtet. Für ihr eigenes Leben hat es Johanna Paungger eben immer verstanden, den richtigen Zeitpunkt zu wählen. (Andrea Strunz)

Einfach zum Nachdenken

Kein Zufall ist so unglücklich, als dass kluge Leute nicht daraus einigen Vorteil zögen, und keiner so glücklich, als dass Unkluge ihn nicht zu ihrem Nachteil wenden könnten.
(La Rochefoucauld)

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