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Elle - MAGISCHER MONDMONAT

Wenn La Luna nicht mitspielt, klappt nichts im Leben. Und die Sterne verändern die Kraft, mit der uns der Mond beeinflusst. Das lehren die Erfahrungen der Tiroler Bäuerin Johanna Paungger. Alte Weisheiten über die Magie des Nachtgestirns für Mondsüchtige von heute.

Es gibt Tage, da misslingt die Frisur von Grund auf. Keine Locke hält, das Haar bleibt struppig, strähnig, widerspenstig. Hat der Stylist total versagt? Nein, meint Johanna Paungger, aber er hat am falschen Tag zugelangt. Es gibt winzige Schönheitsoperationen, die hinterlassen riesige Narben. Und es gibt große Eingriffe, von denen ist binnen kurzem nichts mehr zu sehen. Hängt das ab vom Geschick oder Missgeschick des Chirurgen? Nicht nur, meint Johanna Paungger, es hängt ab von dem Tag, an dem operiert wird. Manchmal schaufelt man tagelang sahnigste Speisen in sich hinein und nimmt dennoch nicht zu. Ein andermal genügt eine Praline, und die Waage zeigt zwei Kilo mehr. Klar, an der Waage liegt das nicht. Aber woran dann? Allein an dem Tag der günstig oder ungünstig ist, sagt Johanna Paungger. Und wer bestimmt, welcher Tag für dies oder jedes günstig ist? Von alters her immer nur der eine, sagt Frau Paungger, der Mond. Und es wäre gut, wenn wir über seine Wirkung etwas besser Bescheid wüssten; dann könnten wir seine Kräfte nutzen.

Johanna Paungger ist eine Tochter vom Lande wie die als Autorin berühmt gewordene Anna Wimschneider. Sie ist aufgewachsen als Kind einer wetterfesten Tiroler Bergbauernfamilie - mit neun Geschwistern und einem weisen Großvater. Dem verdankt sie ihr Wissen über die Rhythmen des Mondes und deren Einfluss auf Natur und menschliches Leben. Denn ob es ums Haarewaschen oder Operieren geht, um Trennungen oder Rendezvous, ums Essen oder Lieben - so ziemlich alles, sagt uralte Erfahrung, ist dem Einfluss des Mondes unterworfen.

Und damit sind nicht nur dessen wechselnde Phasen gemeint, zunehmend oder abnehmend, Voll- oder Neumond, sondern auch die Bewegungen des Mondes durch die Tierkreiszeichen. Denn wie die Sonne wandert der Mond durch die Sternbilder. So kommt es, dass der Vollmond im Januar für andere Dinge gut ist als der Vollmond im Februar, denn im Januar steht er im Krebs und im Februar im Löwen. Wer sich zum Beispiel bei Krebs-Mond die Haare schneiden lässt, wird sie dünn und spröde machen; wer sie dagegen bei Löwe-Mond schneiden lässt, kräftigt sie. Es schadet ja nicht, so etwas mal auszuprobieren.

Johanna Paungger hat eine Gebrauchsanleitung für die wechselnden Kräfte des Mondes geschrieben: "Vom richtigen Zeitpunkt. Die Anwendung des Mondkalenders im täglichen Leben" (Hugendubel Verlag, 29,80 Mark). Beigelegt hat sie dem Handbuch einen Mondkalender für die kommenden beiden Jahre. Denn wann die Sonne in welchem Tierkreiszeichen steht, weiß man noch ungefähr. Aber der Mond ist viel schneller. Lediglich 28 Tage braucht er für eine komplette Runde. Er hält sich also immer nur zwei bis drei Tage lang in einem Tierkreiszeichen auf. Und in diesem Tempo ändert sich auch sein Einfluss. Was heute und morgen nicht gelingen will, kann übermorgen auf Anhieb klappen; denn der Mond ist weitergewandert.

Wer etwa am Wochenende vom 18./19. Januar eine Party plant, sollte überlegen, ob er sie nicht einen Tag vorverlegen kann. Denn am Freitag, 17. Januar, steht der Mond in den Zwillingen, da blühen leichte Flirts und geistreiche Plaudereien; am Sonnabend jedoch ist er schon im Krebs, da dominieren die tiefen und schweren Gefühle.

Die wichtigsten Faustregeln: Neumond ist ein exzellenter Startpunkt für Neuerungen und das Abwerfen von Ballast. Wer an Neumond fastet, tut am meisten für seine Gesundheit. Denn die Entgiftungsbereitschaft des Körpers ist jetzt am größten. Wer sich etwas abgewöhnen will - einen Liebhaber oder das Rauchen -, wirft die lästige Gewohnheit am besten bei Neumond über Bord.

Der zunehmende Mond nimmt auf, speichert Energie, sammelt Kraft. Alles, was dem Körper zugeführt wird, wirkt in diesen zwei Wochen am besten: Vitaminpillen, Nährcremes für die Haut, leider auch Kalorien. Eine Bräunungscreme bei zunehmendem Mond bräunt stärker, eine Reinigungscreme hingegen wirkt schwächer. Überhaupt alle Reinigungen sind bei zunehmendem Mond schwieriger: Wäschewaschen, Hausputz oder Peeling. Wer sich operieren lässt, wird jetzt schwerer daran tragen. Körperliche Arbeiten sind anstrengender. Denn Geist und Körper wollen jetzt Energie aufnehmen, und das bis zum Vollmond.

Bei Vollmond aber geht das Ausgeben der Energie - auch der sexuellen - geballt los. Bei Männern ist der Samen-Output am größten, bei Frauen die Erregbarkeit, das Drüsensystem läuft auf Hochtouren, Power pocht in den Adern. Die gesammelte Kraft will sich Bahn schaffen, und bei labilen Naturen tut sie das auf gewaltsame Weise.

Der von nun an abnehmende Mond ist viel besser als der zunehmende geeignet zu Energieausgabe und Aktivität. Die Kraft geht nach aussen. Der Körper gibt weg, spült aus, entschlackt von selbst. Reinigungscremes wirken jetzt optimal. Schlankheitsübungen ebenfalls. Die gleichen Gourmet-Menus, die bei zunehmendem Mond zu Völlegefühl und Fettringen führten, setzen jetzt nicht mehr an. Operative Eingriffe werden deutlich besser verkraftet, ob es ums Zahnziehen oder den Blinddarm geht. Hausarbeiten gehen leichter von der Hand, körperliche Anstrengungen belasten weniger. - Das sind die Grundregeln.

Sie werden nun von der Wanderung des Mondes durch die Tierkreiszeichen aufs Feinste variiert. Zum Beispiel ist es zwar geraten, das Ziehen eines Weisheitszahns in den abnehmenden Mond zu verlegen. Aber wenn dieser abnehmende Mond gerade im Stier steht, ist der Tag dennoch ungünstig. Weshalb? Weil das Tierkreiszeichen Stier den Hals, den Kiefer und die Zähne empfindlicher macht. Jedes Zeichen, lehrt die Erfahrung, regiert eine bestimmte Körperregion.

Von Widder (Kopf) und Stier (Hals) abwärts zu Wassermann (Schenkel) und Fischen (Füße). Steht der Mond in einem Zeichen, ist die entsprechende Körperregion aussergewöhnlich empfindsam. Sie reagiert besonders positiv auf alles, was sie fördert, ob Pillen oder Zärtlichkeiten. Und sie reagiert besonders negativ auf alles, was sie belastet. Steht der Mond also im Stier, ist es weit förderlicher, die Zähne zu pflegen als darin herumzubohren. Für das Zahnziehen ist zunehmender Mond im Stier schlecht, Vollmond im Stier grauenhaft, am besten ist aber abnehmender Mond in einem anderen Sternzeichen.

Mond im Widder: (z.B. 12./13. Januar) Empfindlich und empfänglich sind Kopf (bitte streicheln) und Augen. Wer jetzt auf den Bildschirm starrt, schadet der Sehschäfte mehr als an anderen Tagen. Wer anfällig ist für Migräne, wird das nun spüren. Vorbeugung: An Widder-Tagen Mineralwasser trinken, auf Kaffee, Schokolade, Zucker verzichten. Allgemein ist man unterm Widder-Mond ungeduldig.

Mond im Stier: (z.B. 14./15. Januar) Besonders sensibel sind Hals und Mund - zum Beispiel fürs Nackenkraulen und Küssen. Andererseits drohen Halsschmerzen und Heiserkeit. Tage unterm Stier-Mond sind daher ungeeignet fürs Redenhalten, zumal die Gedanken etwas langsamer sind als sonst. Die Reaktionen der Autofahrer auch. Trennungen an diesen Tagen sind selten. Man ist beharrlich.

Mond in den Zwillingen: (z.B. 16./17. Januar) Schultern, Arme, Hände wollen jetzt gestreichelt werden. Sie sind empfindlich, die Schultern zum Beispiel gegen Zug. Massagen tun gut. Wer Föhn spürt, hat an Zwillinge-Tagen mehr zu leiden als sonst. Dafür ist der Geist rege und vielseitig wie selten. Der Zwillinge-Mond bringt gute Tage für Plaudereien, schlechte für tiefsinnige Aussprachen.

Mond im Krebs: (z.B. 18./19. Januar) Brust, Lungen, Magen sind angesprochen. Nie sind die Brüste eine erogenere Zone als jetzt, zumal am 19. Januar Vollmond ist! Nicht mit schwerer Kost den Magen verderben, der jetzt besonders sensibel reagiert! Verrauchte Räume nerven unterm Krebs-Mond mehr als sonst (Lungen). Haarschnitte misslingen. Gefühle gehen tief.

Mond im Löwen: (z.B. 20./21. Januar) Jetzt den Rücken kraulen, denn die Wirbelsäule ist Löwe-Region, zusammen mit Herz und Kreislauf. Rückenschmerzen stellen sich schneller ein, und da der Kreislauf empfindlich ist, meidet man besser alle größeren Anstrengungen. Nachts kann das Herz mal rasen, das macht nichts. Allgemein dominieren Entschlossenheit und Risikofreude. Gute Tage zum Haareschneiden.

Mond in der Jungfrau: (z.B. 22./23. Januar) Sensibel sind Bauch und Verdauungssorgane. Liebhaber, die gern Champagner aus dem Bauchnabel schlürfen, liegen jetzt richtig. Köche, die gern Sahniges und Schweres servieren, sind falsch. Stürmische Liebesnächte und rauschende Tage unterm Jungfrau-Mond selten. Man geht behutsam und prüfend vor. Oder zum Friseur: Die Tage sind gut für Dauerwellen.

Mond in der Waage: (z.B. 24.-26. Januar) Die Hüften sind jetzt erogene Zone, für sie und für Nieren und Blase muss Gutes getan werden. Wer sich auf einen kalten Stein oder in feuchtes Gras setzt, handelt sich jetzt eine Entzündung ein. Beste Vorbeugung gegen Blasen-Geschichten: An Waage-Tagen nachmittags reichlich Tee. Allgemein hat man unterm Waage-Mond mehr Takt und Geschmack.

Mond im Skorpion: (z.B. 1. und 27./28. Januar) Der Skorpion-Mond wirkt direkt auf die Geschlechtsorgane. Herrscht gar Vollmond im Skorpion (im Mai), gibt es kein Halten mehr. Klar, dass auch einschlägige Infektionen in solchen Nächten leicht verteilt werden. Vorsichtig müssen Schwangere sein: An Skopion-Tagen verzeichnet die Statistik mehr Fehlgeburten. Die Gedanken gehen in verborgene Tiefen.

Mond im Schützen: (z.B. 2./3. und 29.-31. Januar) Sensibel sind Oberschenkel und Ischiasnerv. Streicheleinheiten und Massagen sind sehr willkommen. Zumal an Schütze-Tagen Kreuzschmerzen häufig sind. Die Wetterfühligkeit ist ähnlich groß wie an Zwillinge-Tagen. Man ist pathetischer unterm Schütze-Mond, auch etwas großspurig, und gibt das Geld leicht bis leichtsinnig aus.

Mond im Steinbock: (z.B. 4.-6. Januar) Empfindlich sind Knie, Knochen, Haut. Joggen, Skifahren, sonstige Belastungen des Bewegungsapparates sind ungünstig. Dafür sind Steinbock-Tage optimal für die Hautpflege. Was jetzt für den Teint getan wird, wirkt doppelt und dreifach. Wer sich Haare auszupft, dem wachsen sie nicht so schnell nach. Aber bitte keine Partys! Ernsthaftigkeit regiert.

Mond im Wassermann: (z.B. 7./8. Januar) Betroffen sind die Unterschenkel. Auch unterm Wassermann sind Dauerläufe nicht günstig. Langes Stehen sollte jetzt vermieden werden, sonst drohen Krampfadern. Ein Stadtbummel bereits kann erschöpfen. Der Wassermann-Mond nützt den Taxifahrern. Bester Tip: Waden bequem hochlegen, den Geist schweifen lassen. Er hat jetzt am meisten Phantasie.

Mond in den Fischen: (z.B. 9.-11. Januar) Die Füße sind empfindlich und dürfen geküsst werden. In Disco-Nights allerdings und bei Spaziergängen ermüden sie eher. Fußbäder sind angesagt. Im übrigen ist unterm Fische-Mond die Intuition am stärksten und die Entscheidungskraft am geringsten.

All das sind Anhaltspunkte. Jeder kann sie für sich selbst überprüfen. Eines sagen sie mit Klarheit: Kein Tag ist wie der andere. Und was heute richtig ist, kann morgen falsch sein. Ein Liebhaber, der immer mit der gleichen Technik aufwartet, ist einfach unsensibel. Die erogenen Zonen wechseln mit dem Mond. Und genauso wechseln die körperlichen Empfindlichkeiten, die geistigen Vorlieben, die Gefühle. Aber jeden Morgen Müsli? Ist nicht wenigstens auf so etwas Verlass? Nein, sagt Johanna Paungger, es gibt keine Regeln, die für jeden Tag gelten. Viel besser ist es, auf die eigene Wechselhaftigkeit zu hören. Luna und die Launen sind weiser, als man ahnt. ()

Jänner 1993

Einfach zum Nachdenken

Alle Wesen teilen sich die Gabe des Lichts,
des Lebens und der Wärme.
Daher darf niemand glauben,
dass die Gabe nur für ihn bestimmt ist
und niemand darf einen anderen verweigern,
sich an diesen Gaben zu erfreuen.
(Johnston,Manitu)

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