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Profil - DIE KRAFT DER KÄSIGEN KUGEL

Bio-logisch oder schlicht lunatic? Eine aus dem Tritt geratene Gesellschaft lebt jetzt nach dem Mondrhythmus.

Walchsee ist ein Ort aus dem Vierfarbenprospekt für den lungenkranken Ruhrpotter. Feiste, gescheckte Kühe mit einem Stich ins Milkafarbene lagern gelassen nahe dem Ortszentrum, dazwischen ziehen bayrische Ausflüglerherden. Walchsee bei Kufstein hat unter anderem einen blinkenden See mit Elektrobooten darauf, ein Partnerdorf in Westfalen und den Kaiserwinkelalm-Wirt. Der Wirt, der Peter Gruber heißt, hat einiges zu bieten: männlichen und weiblichen Schnittlauch im Vorgarten zum Beispiel. Beim Schnittlauch ist es nämlich wie bei den Menschen, da "gibt es die Samenspender und die anderen". Geachtet muss nur darauf werden, dass sich Lauch und Läuchin vertragen, weil sonst einer von beiden eingeht.

Der Wirt hat auch die Christbäume der vergangenen paar Weihnachten im Garten herumliegen. Sie sind leicht angebräunt, tragen aber noch alle Nadeln und verlieren sie selbst bei demonstrativem Schütteln nicht. Würde der Wirt sie mit grüner Farbe bespritzen, könnte er sie glatt noch einmal verkaufen. Das tut er natürlich nicht.

Warum seine Christbäume halten und sein Lauch sich verträgt? Warum die Männer der Gegend angeblich seltener Glatzen haben als anderswo und die Friseure manchmal sonntags geöffnet? Warum die alten Bauernhäuser unbrennbare Kamine aus Holz haben, die Kinder keine Warzen und das Unkraut keine Chance? Tja, da feixt der schratige Wirt: Das alles macht nämlich der Mond.

Ein paar Kilometer bergaufwärts sitzt Maria Wohlfartstätter vor dem Staudinghof, stickt, mit Blick aufs Kaisergebirge, an einem Gobelinbild und sinniert über Kartoffeln. Eines Jahres wollten die Erdäpfel ums Verrecken nicht im Boden bleiben, obwohl die Maria verärgert in immer kürzeren Abständen Erde darübergescharrt hat. Eine nachträgliche Berechnung des Aussaattermins ergab, dass der Mond im Zunehmen war. Und das erklärte dann alles.

Der Erdtrabant hat wieder einmal Hochkonjunktur. Luna oder Selene, die antiken Mondgöttinnen, oder der Mann im Mond wurden seit Menschengedenken für so manches irdische Fährnis verantwortlich gemacht. Vollmond macht angeblich, je nach Temperament, schön oder sexy, wahnsinnig oder fruchtbar, werwölfisch oder schlaflos.

Der fahle Himmelskörper lässt sich auch widerstandslos für jede Gesinnung in Geiselhaft nehmen. Dem Christentum gilt er, was Wunder, als das kosmische Symbol von Tod und Wiedergeburt, und die linientreue Literatur hat darob die Mondlandung eher stirnrunzelnd zur Kenntnis genommen: "Das irdische Geschoß, das sich in den Leib unserer Nachtsonne bohrte, machte die gefeierte Selene der antiken Welt zur Besiegten ihrer modernen Eroberer", schrieb Photina Rech in "Inbild des Kosmos".

Auch die Frauenbewegung hat sich des Mondes bemächtigt. Er symbolisiere durch sein Auf- und Abschwellen das Urbild aller Weiblichkeit und werde von der deutschen Sprache mit dem männlichen Artikel geradezu vergewaltigt. In allen romanischen Sprachen ist der Mond jedenfalls ein Weib, und noch bei Shakespeare war "moon" eine "she". Die sprachliche Geschlechtsumwandlung des Mondes zur Mondin ist daher nach wie vor ein beliebtes Postulat mystisch angehauchter Frauengruppen.

Nicht einmal der Politik ist der Mond zu sehr aus der Welt: Am 13. September 1959 rammte eine sowjetische Rakete einen Hammer-und-Sichel-Wimpel in die staubige Steinwüste, was den ostdeutschen Dichter Paul Wiens zu der Annahme "Der Mond ist fortan Volkes eigen" verführte. Knapp zehn Jahre später, am 20. Juli 1969, war die Revanche des Westens überfällig. Neil Armstrong tat seine historischen Känguruh-Sprünge im "Meer der Ruhe", und die "Bild Zeitung" titelte: "Der Mond ist jetzt ein Ami."

Fünfundzwanzig Jahre nach ihrer technischen Unterwerfung scheint die käsige Kugel nun offensiv von uns Erdbewohnern Besitz nehmen zu wollen. Jedes Fürzchen des Lebens, so wissen Eingeweihte in und ausserhalb Walchsees, steht irgendwie mit dem Mond in Verbindung. Der Mond ist zur Zeit drauf und dran, die Wochentage abzuschaffen – wichtig ist nicht mehr, ob Montag oder Dienstag, sondern ob Widder oder Stier. Denn wie die Sonne das Jahr über, durchläuft der Mond monatlich die Sternbilder.

Der Mensch mit Haarausfall geht jedenfalls "an Löwe" zum Friseur, der Normalhaarige "an Jungfrau", und wer "an Fisch" den Kopf wäscht, kriegt – logo – Schuppen. Es handelt sich aber nicht um den mächtigen Mond, sondern bloß um eine blasse Semmel, würde sich sein Einfluss allein auf Gedeih und Verderb des menschlichen Schädelwuchses beschränken. Für Säen und Ernten, für Züchten und Schlachten, für Waschen, Putzen und Zähneziehen gibt es einen richtigen Zeitpunkt, vom Mond aus gesehen. Diese Zeitpunktberechnung beruht auf einem für den Mondfernen komplizierten System: Neben dem Sternbild ist zu beachten, ob der Mond zu- oder abnimmt, auf- oder absteigt (in den Monaten zwischen Winter und Sommersonnenwende gilt er als aufsteigend).

Kurzum, kein Mensch würde sich auskennen, gäbe es nicht Johanna Paungger. Die überraschend irdische Person, die burschikoses Bayrisch spricht – vom heimatlichen Tiroler Idiom ist nichts mehr übrig -, lässt sich vom "Fototermin an an Fischtog, wo die Horr eh nix holtn", nur kurz aus der Ruhe bringen. Als eines von vielen Kindern eines armen Walchseer Bauern ist sie von klein auf ordentlich "geschumpfen" worden, wenn sie bei Vollmond die Sense im Freien vergessen und somit an deren Abstumpfen schuld hatte. Ebenso selbstverständlich, wie die Geranien zu Hause an Jungfrau umgetopft worden sind, lebt sie im bayrischen Abendsberg, dem Zentrum des mitteleuropäischen Spargelanbaus, weiterhin lunar und wundert sich bloß manchmal, dass die nachbarlichen Trockenleinen knapp vor Vollmond voll sind, wo die Wäsche eh nix wird.

Hanni Paungger hat den Mond ins Rollen gebracht. Ihr Buch "Vom richtigen Zeitpunkt", erstmals 1991 erschienen, hat sich innerhalb von drei Jahren zweihunderttausendmal verkauft, führt seit Monaten die deutschsprachigen Bestsellerlisten in der Rubrik "Sachbuch" an und wird derzeit in sieben Sprachen, darunter Tschechisch, Ungarisch und Dänisch, übersetzt. Der Folgeband "Aus eigener Kraft" mit dem Schwerpunkt Mond & Gesundheit berät ebenfalls schon 80.000 Haushalte, und der dritte Teil zum Generalthema Holz und Mond ist im Entstehen.

Die Paunggerin, die von Mond & Dachstuhl bis Mond & Zehennagel alles von ihrem Tiroler Großvater weiß, behandelt nur in Ausnahmefällen Warzen, beantwortet an die fünfzig Briefe wöchentlich und ist mit professionellen Anfragen konfrontiert: ein Tischler aus Werfen, ein Faßbinder aus Berneck, ein Schweizer Glockengießer und ein Geigenbauer aus Füssen möchten derzeit wissen, welche Arbeiten zu welchem Zeitpunkt das beste Ergebnis garantieren.

In den Kaffeepausen überprüft sie gern zeitungsnotorisch gewordene Unfälle oder Operationen von Prominenten anhand des Mondkalender und hat dann Grund zur Zufriedenheit. Denn es stimmt immer: Als etwa damals Prinz Charles bei Polo vom Pferd fiel, hat er den denkbar ungünstigsten Tag erwischt und laborierte folgerichtig lange an seinem gebrochenen Arm. Auf Thomas Muster hingegen, der in Key Biscayne unter ein Auto kam, schien der Mond gnädig, und sein Knie ist ja auch schnell verheilt. Johanna Paungger stellt den Mond, der ihr zur Goldgrube geworden ist, eben gern auf die Probe, aber er lässt sich nie überführen: Am Tag nach Fisch, das gilt ihr als unvermeidlich, ist das Tiramisu beim Konditor der Stadt Abensberg nur halb so hoch.

Die Paungger hat mit ihrem Buch den Mond nicht neu erfunden, aber offenbar, wie die Kaiserwinkelalm-Wirtin anerkennt, "a Marktluckn darwuschn". Überall besinnen sich die Bauern wieder auf den großelterlichen Glauben, dass der Mond die Säfte regiert – in Menschen, Tieren und Pflanzen. Der österreichische Volkskunde-Atlas von 1959 zeigt, dass vor allem im südlichen Österreich die Kartoffeln nach dem Mondstand gesät wurden – in manchen Gebietern allerdings bei zunehmendem Mond, was nach Paungger und der Staudinghof-Schwiegertochter an Wahnsinn grenzt.

Das Verrückte am Mondboom ist aber, dass er über sein traditionelles Einflussgebiet, den Bauernhof, hinausgewachsen ist und nun den sich ständig kontaminiert fühlenden Städter hysterisch macht. Man höre sich um: Bislang völlig unesoterische Mütter schieben plötzlich jeden Ärger auf den Mond, vernünftige junge Fotografinnen halten ihr Gesicht zwecks Entspannung in denselben und Sekretärinnen überprüfen ihren Friseurtermin anhand der Paunggerschen Tabellen.

Selbst mancher Witschaftstreibende stellt sich auf lunare Rhythmen um. In Münchner und Berliner Kneipen ist das meistgetrunkene Bier zur Zeit eines aus dem vormals käseberühmten Ort Appenzell, weil es nur in Vollmondnächten gebraut wird. Dem Wiener Friseur, der seit Jahren an diesem magischen Termin die Nacht lang offenhält, tut es inzwischen ein Kollege aus Hall gleich.

Unbeeindruckt von all dem, weil immer schon dem Mond vertrauend, bleiben die Hebammen. Mit dem Mondwechsel (Voll- oder Neumond) sei es wie an schönen Sommertagen mit anschließendem Gewitter, beschreibt Jutta Edlinger. "Da haben wir im Spital nur die Fenster aufgemacht und schon von weitem die Rettung gehört." In Vollmondnächten kommen, meint sie, doppelt so viele Kinder zur Welt wie sonst. Außerdem fielen ihr die Sturzgeburten, die sie in ihrer über fünfundzwanzigjährigen Praxis erlebte, verdächtig oft bei Neumond entgegen. Ihre Kollegin Regina Zsivkowits ist ebenso überzeugt – zu Voll- und Neumond kommen mehr Kinder als sonst.

Welch harmonische und naturverbundene Vorstellung: Der Zyklus der Frau korrespondiert mit dem Mond und alles Erdensein mit dem Kosmos. Wir alle leben beeinflusst von seinem gütig-sanften Schein und er – oder sie – lehrt uns das Leben nach seinem Gang. Der Mond zerrt die Ozeane um die Weltkugel, und der Mensch besteht doch auch zum Großteil aus Wasser. Oder nicht?

"Es gibt", sagt Ernst Göbel, ein kauziger, eisgrau gelockter Astronom der Wiener Universitäts-Sternwarte, "keinen Beweis, der den Ansprüchen der Wissenschaft genügen würde." Dabei lächelt er und ist sich der Ungeheuerlichkeit seiner Aussage offenbar nicht bewusst. Keine Versuchsreihe, keine Statistik, kein Fünkchen eines Beweises? Nein, sowenig wie Mondlicht bei Neumond. Man nehme die Mär vom schöneren Wetter bei zunehmender Sichel: Mit viel Geduld und Ruhe erklärt Dr. Göbel einem die Mondbahn. Ist der Trabant im Zunehmen, ist er am frühen Abend zu sehen, je stärker er abnimmt, desto später, schließlich dann erst im Morgengrauen. "Folglich", führt Göbel aus, "sehen die Menschen mit normalen Schlafenszeiten am schönen Sommerhimmel meistens den zunehmenden Mond."

Man nehme zweitens die Anziehungskraft des Mondes, die angeblich die Kartoffeln aus der Erde zu holen imstande ist. Selbst der Mond im Zenit, der allerdings nur in tropischen Breiten vorkommt, zieht einen Menschen bloß in dem Ausmaß an, dass er um ein Dreihundertausendstel seines Gewichtes leichter wird. Denselben Effekt erreicht man bereits beim Besteigen eines zehn Meter hohen Turmes, von Stephansdom und Riesenrad gar nicht zu reden.

Komplizierte Einflüsse des Mondes, wie der Zusammenhang zwischen seinem Magnetismus und menschlichen Enzymen, sind noch weitgehend unerforscht, was den Ungläubigen wie den Mondsüchtigen gleichermaßen entgegenkommt. Bei einem einzigen Lebewesen ist der Zusammenhang mit dem Mond exakt nachgewiesen: Ein südkaribischer Tiefseewurm richtet sein Paarungsverhalten nach dem Mond. Der Braunschweiger Zoologe Carl Hauenschild sperrte das Geschöpf bereits in den sechziger Jahren gnadenlos in ein Aquarium und animierte es mittels Taschenlampen – mit Erfolg. Der Wurm braucht also Licht zum Lieben.

Vom Wurm ausgehende Versuchsreihen mit Frauen, die mittels starker Lichtquelle ihren Zyklus regulieren und in weiterer Folge mit dem lichtprogrammierten Eisprung natürlich verhüten wollten, führten allerdings nie zu seriösen Ergebnissen. Auch die These "Bei Vollmond Mord" konnte, wie der "Spiegel" vor einigen Jahren schrieb, nie verifiziert werden. Obwohl etliche amerikanische Studien die Häufung von Verbrechen in Vollmondnächten zu bestätigen scheinen, gibt es ebenso viele Untersuchungen, die das Gegenteil beweisen.

Unterm naturwissenschaftlichen Strich bleibt vom ganzen Mondzauber der Glaube daran. Der allerdings ist ein kleines Wunder für sich. "Ich verlange von niemandem, mir zu glauben", sagt Johanna Paungger, "ich rate höchstens, es auszuprobieren." Ebenso unbeirrbar ist die Hebamme Edlinger: "Ich sehe doch, wenn Pflanzen besser wachsen als andere. Und das hat einen Grund." Übers Beharrliche hinaus grob wird der Staudinghof-Bauer, der selbst festlegt, auf welcher Seite sich die Spinner befinden: "Gsponnen ham die Leit, die wos des Atom erfunden ham."

Die Suche nach den Gründen für die neuerdings kosmische Ausrichtung unverdächtiger Menschen kann am sogenannten "Exorzisten-Pfarrer" Andreas Resch in Innsbruck nicht vorbeiführen. Resch, der sich wissenschaftlich mit übersinnlichen Phänomenen beschäftigt und eine ganze Reihe davon als Schwindel enttarnen konnte, hat vor zwei Wochen via "Süddeutsche Zeitung" festgestellt: "Das Empfinden, besessen zu sein, nimmt weltweit zu." Besessenheit und Mondrhythmen haben, grob gesagt, zumindest gemeinsam, dass sich Menschen von Über- oder Außerirdischem beeinflusst fühlen. Die inzwischen langweilige Leier vom entwurzelten Menschen in einer technisierten Umwelt, der gar nicht anders kann, als sich der Esoterik zuzuwenden, spitzt Resch immerhin pointiert zu: Drei Dinge, so meint er, seien verlorengegangen. Der Glaube an kirchliche und politische Führer, der Glaube, dass Technik das Leben erleichtert und Wissenschaft es bewältigt. Die Sterne dagegen "verstehen" einander noch, der Mond kreist friedlich und unbeirrbar, und in diesen beiden Eigenschaften beginnen seine Anhänger, ihm zu gleichen. "Der Mensch", sagt Pater Resch auf- und abgeklärt, "der Mensch will zwei Dinge: glücklich sein und ewig. Und der Mond strahlt dazu."

Sonntagnachmittagssonne auf der Kaiserwinkelalm. Eine Frau aus Kundl, weit über achtzig Jahre alt, sitzt mit ihrer Großnichte bei Kaffee und Strudel. "Die", raunt der schneidige Wirt, "könnt‘ viel erzählen über den Mond" und zettelt mit der Jungen eine Diskussion darüber an, ob die Paunggerin spinnt. Die Junge hat eine Freundin, deren Arbeitskollegin einen Schwager der Hanni Paungger kennt oder so ähnlich, und daher neigt sie dieser Ansicht voreingenommen zu. Der Wirt zeigt wieder seine Christbäume und ist dagegen. Die wunderbar verwitterte Tante wirft plötzlich ein, dass an Mond und Sternzeichen schon was dran ist, was da klingt wie: "Es muaß noch dem Zoachn gey, da hängt wos dro." "Gell, Oma", jubelt der Wirt und überfällt sie mit dem Hinweis auf mondgerecht gesammelte Eichenrinde ("Oachrindt"): "Do host a Leben koan Fuaßschweiß nit." Doch die Oma, die über den Mond nicht nachschlagen muss, weil er unaufdringlich zu ihrem Leben gehört wie alles andere auch, rückt die Dinge wieder ins rechte, diesseitige Licht. "Fuaßschweiß", sagt sie, "hob i nia nit ghobt."

(Eva Menasse)  

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