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Weltbild - INTERVIEW MIT JOHANNA PAUNGGER

Die meisten Wissenschaftler zweifeln die Macht des Mondes auf den Menschen an. Sie argumentieren demgegenüber mit "uraltem Erfahrungswissen". Wie verläßlich sind solche persönlichen Erfahrungen Ihrer Meinung nach?

Die meisten Wissenschaftler zweifeln die Macht des Mondes auf den Menschen an. Sie argumentieren demgegenüber mit "uraltem Erfahrungswissen". Wie verläßlich sind solche persönlichen Erfahrungen Ihrer Meinung nach?

Am Anfang von Erfahrung, Einsicht und Wissen steht oftmals tiefer Zweifel. Viele Wissenschaftler, Heilkundler, Gartenfachleute und Landwirte, mit denen wir heute teilweise eng zusammenarbeiten, waren anfangs sehr skeptisch. Heute erinnern Sie sich amüsiert an diese Zeit und können sich Leben und Arbeit ohne Mondwissen nicht mehr vorstellen.
Selbstverständlich gibt es überall Menschen - in Politik, Wissenschaft, Kirche -, die sich der Beweisführung verschrieben haben, daß irgendetwas nicht funktioniert. Wir tun nichts, um sie von der Gültigkeit der Mondregeln zu überzeugen, wir "argumentieren" nicht mit ihnen. Aber wir tun alles, um die Menschen an ihr Geburtsrecht geistiger Unabhängigkeit zu erinnern - daran, daß sie nicht den Segen der Wissenschaft abwarten müssen, bevor sie wieder Gewinn aus jahrtausendealtem Wissen ziehen dürfen.
Und die Frage nach der "Verläßlichkeit" von Erfahrung ist letztlich eine Frage nach Gewährleistungen. Die gibt es nicht. Man kann sich vertrauensvoll nach den Mondregeln richten und wird gute Erfahrungen machen. Wird das verläßlich auch morgen noch so sein? Niemand kann es garantieren. Persönliche Erfahrung ist ungemein wertvoll, wenn sie mir dient. Wenn ich ihr Sklave werde und sie zu "Normen und Prinzipien" gefrieren lasse, dann kann das meine Seele verhungern lassen.

Mittlerweile verschieben Menschen sogar Operationen, weil sie sich in einer ungünstigen Mondphase wähnen. Geht Ihnen das zu weit? Wo sehen Sie die Grenzen der Mondeinflüsse, vor allem in Hinblick auf die Tatsache, daß in vielen Mond-Büchern offenkundig falsch von Ihnen abgeschrieben, bzw. Mondtermine frei erfunden werden?

Wir würden niemals auf die Idee kommen, uns bei einem Eingriff, dessen Termin frei wählbar ist, nicht nach dem Mond zu richten. Jeder Zahnarzt, jeder Chirurg, macht die alltägliche Erfahrung, daß bei zunehmendem Mond Wunden länger bluten und schlechter verheilen als bei abnehmendem Mond. Glücklich sind wir über die immer größer werdende Zahl von Heilkundlern, die ihrer persönlichen Erfahrung mehr vertrauen als dem kalten und unmenschlichen Betreiben einer Schulmedizin, für die Menschen nur Maschinen aus Muskeln und Knochen sind. Der Mondkalender ist in den Praxen dieser Ärzte und Heilpraktiker ein vertrautes Werkzeug. Die Grenzen des Mondwissens liegen genau dort, wo dieses in vielen Lebensbereichen ungemein wertvolle Hilfsmittel in eine sehnlichst erwartete Allheilmedizin oder in ein fanatisch befolgtes Gesetzeswerk verbogen wird. Das ist sicherlich nicht in unserem Sinne, aber verhindern können wir es auch nicht. Nur weil manche Menschen ihren Alltag vom Mondkalender diktieren lassen, sollte man nicht darauf verzichten, das Wissen zu veröffentlichen.
Ebensowenig können und wollen wir verhindern, daß von uns abgeschrieben wird. Auf das Mondwissen gibt es kein Patent, es ist ein Menschheitserbe, das niemandem "gehört". Natürlich wird in der Eile manches falsch kopiert oder gar erfunden, weil die persönliche Erfahrung fehlt. Es gibt sogar Mond-Abreißkalender, die das Titelbild unseres ersten Buches tragen. Aber auch gegen Schlampigkeit und Etikettenschwindel können wir nichts machen. Wir vertrauen darauf, daß sich langfristig das Echte und Brauchbare durchsetzt.

Wo liegen Ihrer Meinung nach die Gründe für den Erfolg Ihrer Bücher? Warum akzeptieren so viele Menschen bereitwillig den Mond als eine Art "Lotsen" in ihrem Leben?

Das ist auch für uns nicht so einfach zu beantworten. Wie erklärt man zwei Millionen verkaufte Exemplare eines Sachbuches? Wir können nur sagen, daß wir uns bemüht haben, einfach und geradlinig zu schreiben und den Leser für voll zu nehmen. Es ist ja ein sehr einfacher Wissensschatz, dessen Lektüre und Anwendung keinen akademischen Grad erfordert. Schon nach wenigen Wochen des Ausprobierens und Sammelns von Erfahrungen mit der einen oder anderen Regel im Bereich von Garten oder Körperpflege, Renovieren oder Gesundheitsvorsorge zeigt sich, welchen großen Erfolg das bringt. Und was spricht mehr für sich selbst als der Erfolg? "Ich schneide mir die Haare bei Löwe und sie werden dicker und meine Schuppen sind verschwunden. Mal sehen, was in dem Buch sonst noch so drinsteht..." Sicherlich haben die meisten unserer Leser diesen oder einen ähnlichen Weg gewählt.
Als Lotsen akzeptiere ich, wer mich ans Ziel bringt. Und wir leben glücklicherweise in einer Zeit, die falschen Lotsen etwas schneller kündigt als zu früheren Zeiten. Vielleicht stimmt aber auch, was jemand kürzlich zu uns sagte: "Natürlich müssen die Autoren eines Buches über den richtigen Zeitpunkt auch den richtigen Zeitpunkt seines Erscheines kennen, oder?" ()

Einfach zum Nachdenken

Ich bat um Stärke
und Gott gab mir Schwierigkeiten, die mich stärken.
Ich bat um Weisheit
und Gott gab mir Probleme zu lösen.
Ich bat um Wohlstand
und Gott gab mir Verstand und Muskeln, um zu arbeiten.
Ich bat um Mut,
und Gott gab mir Gefahren zu bestehen.
Ich bat um Liebe
und Gott gab mir bekümmerte Menschen,
denen ich helfen kann.
Ich bat um Gunst und Gefallen
und Gott gab mir Gelegenheiten.
Ich erhielt nichts von dem,
worum ich bat,
und doch erhielt ich alles.
Gott segne Euch.
(Renée Thompson)

Bücher im Überblick

  • Fragen an den Mond
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  • Tiroler Zahlenrad
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  • Der Mond im Haus
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