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Diaro de Ibiza - "VOM RICHTIGEN ZEITPUNKT"

Johanna Paungger besuchte Ibiza und hielt eine Lesung in Santa Gertrudis Wie kann man uraltes Wissen um den richtigen Zeitpunkt wiedererlangen und nutzen. Im Einklang mit der Natur geht alles leichter: das Heilen von Krankheiten, die Arbeit mit Pflanzen, die vielfältigen Routineaufgaben im Alltag. Früher erwarben die Menschen durch Beobachtung die Kenntnis dieser Regeln, befolgten sie, machten die direkte Erfahrung ihrer Gültigkeit und profitierten davon. Wirkung und Erfolg zahlloser alltäglicher und weniger alltäglicher Aktivitäten, wie Holzschlagen, Kochen, Haareschneiden, Gartenarbeit, Düngen, Waschen, die Anwendung von Heilmitteln und vieles mehr, sind bestimmten Rhythmen in der Natur unterworfen. Die Qualität des richtigen Zeitpunkts wird in hohem Masse vom jeweiligen Stand des Mondes bestimmt, von seinen sechs Zuständen und davon in welchem Sternzeichen er sich gerade befindet.

Wie das vor sich gehen soll und wie man dieses Wissen nutzen kann, beschreibt uns Johanna Paungger, in ihren Büchern "Vom richtigen Zeitpunkt", "Aus eigener Kraft" und "Renovieren und Hausbau". Die Autorin hielt vor kurzem eine Lesung im "Libro azul" in Santa Gertrudis. Ihre Bücher wurden bereits in 13 Sprachen übersetzt und das Buch "Vom richtigen Zeitpunkt" hat sich bisher 1.000.000 Mal verkauft.

Arbeiten Sie zur Zeit an einem Buch?

Ja, das ist ein Block von vier Büchern und eigentlich sollte es auch schon fertig sein, aber mit vier Kindern und Umzug dazwischen, hat sich das ganze etwas verzögert. Und wenn das fertig ist, möchte ich gerne noch andere Bücher schreiben, die nichts mit dem Mond zu tun haben.

Welche Art von Büchern?

Ich mag Kinderbücher, aber ich möchte ein Buch schreiben, das die einfachen Dinge des Lebens beschreibt. Es gibt viele Bücher, die sich alle mit komplexen Themen beschäftigen, aber es gibt kaum welche, die sich mit den einfachen Dingen beschäftigen. Aber es ist im Moment noch schwer zu beschreiben, was ich meine.

Könnten Sie kurz beschreiben, was ist denn der richtige Zeitpunkt?

Das hängt schon damit zusammen, ob jemand Land- oder Stadtbewohner ist. Auf dem Land wird schon seit Jahrtausenden nach diesem Prinzip gearbeitet. Da wo ich herkommen in Tirol, gibt es kleine Felder im Berghang, wo große landwirtschaftliche Maschinen gar nicht eingesetzt werden können. Um trotzdem gute Ernten zu haben, achten die Bauern darauf, zum richtigen Zeitpunkt zu pflanzen und zu ernten. Die Pflanzen, die man zum richtigen Zeitpunkt, das heißt, wenn der Mond für diese Art Beschäftigung den richtigen Stand erreicht hat, setzt, wachsen einfach besser. Zum richtigen Zeitpunkt geerntet, macht die Ernte haltbarer und resistenter. Der Stadtmensch kann dieses Wissen auf anderen Gebieten anwenden. Wenn sie zum Beispiel Fensterputzen zum falschen Zeitpunkt, werden sie nicht richtig sauber, es bleiben Schlieren, egal wie sie es anstellen und das Glas nimmt den Schmutz auch schneller wieder an.

Wie berechne ich den richtigen Zeitpunkt?

Da gibt es nichts zu rechnen. Sie brauchen dazu nur einen astrologischen Mondkalender und das Wissen, wann welche Dinge gemacht werden sollen.

Leben die Menschen in Ihrer Heimat Tirol denn heute noch nach diesem Prinzip?

Es gab eine Zeit in der sie es heimlich taten, denn die jungen Leute lachten die Alten aus, taten es als Humbug ab. Mit modernen Maschinen und Düngemitteln hatten sie ja auch recht ansehnliche Erfolge. Die Nachwirkungen dieser Fortschritte kamen erst später heraus, wie jetzt, wo bekannt ist, dass zuviel Düngemittel und Pestizide Allergien auslösen und krank machen. Der Mensch ist nicht gegen die Erdbeere allergisch, sondern gegen das Mittel mit dem sie behandelt wurde.

Wurden Sie anfangs auch belächelt?

Eigentlich nicht, weil ich habe es niemanden gesagt, dass ich danach lebe. Mit 15 Jahren zog ich nach München und vergaß die Lehre um die Naturrhythmen, die ich von meinem Großvater gelernt hatte. Aber ich wurde krank und mit 18 habe ich erst heimlich wieder begonnen danach zu leben. Belächelt werde ich auch heute noch manchmal. Aber mir sind die Skeptiker lieber, als die Fanatiker. Ich will ja auch niemanden bekehren zu irgend etwas. Jeder soll leben wie er möchte. Ich habe in meinem Umfeld beobachten können, dass die Regeln des Mondes stimmen und deshalb befolge ich sie.

Was haben Sie denn beobachtet?

Na zum Beispiel sagt eine Arbeitskollegin, sie muss zum Zahnarzt. Und ich denke, aber doch nicht heute, der Tag ist ungünstig. Ich sage aber nichts. Und prompt hat die Kollegin Probleme mit dem Zahn, die Plombe fällt raus.

Warnen Sie denn niemals andere Leute, die den Mondkalender nicht kennen?

Nein, im Prinzip nicht. Es ist bisher zweimal vorgekommen, dass ich jemand gewarnt habe. Da ging es einmal um ein Kind, das operiert werden sollte und danach noch eine ältere Dame, die sich einer Hüftoperation zu einem ungünstigen Zeitpunkt unterziehen wollte.

Waren Sie vom Erfolg Ihrer Bücher überrascht?

Von dem großen Erfolg ja. Ich glaubte schon, dass das Buch seine Abnehmer finden wird, aber dass es so viele sein werden hat damit zu tun denke ich, dass der Zeitpunkt auch gut gewählt war. Wir leben in einer schnellebigen Zeit und die Menschen versuchen sich wieder mehr auf die Natur zu besinnen, um überhaupt damit fertig zu werden.

Wenn ich mir das Rauchen abgewöhnen will, welcher Zeitpunkt ist denn dafür günstig?

Der Frühlingsneumond wäre der günstigste Zeitpunkt dafür, das heißt im April oder sogar schon im März.

(Jeannine Rehlinger)

Bayerwald Echo - WARUM DER MOND ALLEIN NICHT GLÜCKLICH MACHT...

Johanna Paungger und ihr "Jahrtausende altes Wissen" über das Wirken des Erdtrabanten auf weltliches Leben

Cham. Fleischfressende Alfa-Typen und Brot-verliebte Omeganer. Ab- oder zunehmend. Jedenfalls alle im Zeichen des Fisches versammelt zu den zeitweise aus gesundheitlichen Gründen eingekrallten Füßen von Mond-Buch-Autorin Johanna Paungger. Mehr als 300 kamen am Freitag ins Kolpinghaus zum Auftakt der Umwelttage. Und der Mond schien helle... "Jahrtausende altes Wissen" hat die Referentin von ihrem Südtiroler Opa mit auf den Lebensweg bekommen. Wann darf der Mist raus aufs Feld, damit die Odel-Suppe nicht das Wasser verseucht? Wann müssen die Eierschalen zerstampft werden, die bei zunehmendem Mond ausgestreut schleimenden Schnecken-Ungeheuern den Weg zum hoffentlich an einem Blatttag gepflanzten Kopfsalat versperren? Das vermittelt sie jetzt allen, denen die Kraft des Mondes einleuchtet, darunter nicht selten einer Schar glühender Verehrer.

Die Frau hinter, vor und über ihren Mondsüchten freilich greift selten nach den Sternen. Nach mehr als vier Millionen verkaufter Bücher ("Vom richtigen Zeitpunkt", "Alles erlaubt") hat sie das wohl auch nicht mehr nötig. "Tut alles, was ihr auch ohne den Mondkalender machen würdet", mahnt sie. Aber wird sie überhaupt noch gehört?

Denn eigentlich ist es schon längst passiert: nach Paunggerschem Rezept steht fest, wann geputzt, gebügelt und gegossen werden darf. Frisöre haben weltweit Hochkonjunktur, sobald der Mondkalender das Placet für den segensreichen Beschnitt des Kopfputzes erteilt. "Vielleicht sind auch deswegen so viele hier, weil man zuhause eh‘ nicht putzen kann, der Mond steht schlecht", amüsiert sich Paungger. Dabei hat sie selbst erlebt, wie "befreiend" es sein kann, den Mondphasen ein Schnippchen zu schlagen, als sie "so mit 25 von zuhause weg" ist, rein in die Stadt, all den Komfort genießend, rücksichtslos und ihrem ganz persönlichen Rhythmus folgend.

Opa und sein Mondzauber waren schnell vergessen. Auch jetzt bestellt sie sich entgegen ihrer eigenen Schriften und Worte hin und wieder einen Kaffee, obwohl sie den nicht recht verträgt. Schüttet raffinierten Zucker hinein, obwohl der "so schädlich ist, dass ihn nicht mal Mäuse fressen". Und manchmal sei es einfach angezeigt, mit dem Sohnemann Mathe zu büffeln, da könnten Widder, Löwe und Schütze noch so sehr in den sich bereitwillig dem grünen Daumen darbietenden Gartenschoß locken.

Höhnische Blicke der Wissenschaft kontert Paungger mühelos: Wissenschaft treffe, wenn überhaupt, nur zufällig den wahren Kern. Waren früher Kartoffeln "nachweislich" als Dickmacher verschrien, sind heute entsprechende Knollen-Diäten in aller Munde. Selbst die alte Schul-Weisheit, Salz erhöhe den Blutdruck und verkürze so das menschliche Leben, sei erst vor kurzem ins Gegenteil verkehrt worden. Ihre Antwort auf das Dilemma: "Sie haben genauso recht wie unrecht!"

Die Erklärung klingt plausibel: Was dem einen recht ist, ist dem anderen längst nicht billig. Was einfach daran liege, klärt Paungger auf, dass der eine ein alfa-Typ, der andere ein omega-Typ sei. So teilt sich die Menschheit schiedlich friedlich in solche, die den Bäcker glücklich machen, und in solche, die den Metzger ernähren. Einmal sehr vereinfacht ausgedrückt.

Während "alfa" keinesfalls auf die Idee kommen sollte, sich ab sofort nur noch vegetarisch zu ernähren, weil er tierisches Eiweiß und Fette dringend benötige, esse "omega" sogar zur Brotsuppe Brot. Freilich auch hier die Mahnung an alle, denen Patentrezepte heilig sind: "Kleine Regel ohne Ausnahme: Sünden dürfen sein, nur nicht für immer."

Paungger verspricht: Was alfa nicht verträgt, wird er, sobald er das weiß, genau wie auch omega, nicht mehr mögen – also auch nicht vermissen. Ein Leben ohne Versagen beginne, ohne Hunger und Verzicht. Anderenfalls könne sich gerade fettarmes Diätessen ins Gegenteil verkehren: Wer seinem Stoffwechsel kein Fett zuführe, rege diesen zu körpereigener Produktion an. Dieses "körpereigen" hergestellte Fett lagere sich jedoch sehr viel langlebiger im Körper an. Die Folge: Diät macht dick. Fazit: Raus mit der Waage, 14 Tage Umstellung abwarten, essen, essen, bist die Pfunde weg sind. Und der Mond wieder voll. (Jörg Schwieder)

Münchener Wochenblatt - "MÜNCHEN, DAS IST EIN WAHNSINN!"

München (II) – "Stadtleute wissen einfach nicht mehr, wo’s lang geht", meint Johanna Paungger. Sie ist das siebte Kind aus einer Tiroler Bergbauernfamilie. Johanna Paungger kam mit 15 nach München. Und stellte fest: "Da in München lebt man total wider die Natur!" Und: "Die Münchner hatten vor allem Angst. Tiroler sind da tausend Mal freier als jeder Münchner! Denn: Es gibt überhaupt nichts, was man nicht darf! Das ist alles nur eingeredet!" In München schienen ihr alle eingeschüchtert. Trotz dem Gerede von der großen Freiheit. "Stadtmenschen lassen sich leicht etwas einreden, was unnatürlich ist!" Und in München war und ist ihr ziemlich viel unnatürlich.

"Das Stadtleben ist total verkehrt rum. Das gehört sich nicht, das tut man nicht!" Die Fünfzehnjährige ließ sich erst auch einschüchtern. Aber bald schon sagte sie sich: "Ich bin vielleicht hinterm Mond aufgewachsen, aber wenn man so lebt, das kann einfach nicht richtig sein!" Johanna Paungger besann sich auf das, was sie vom Großvater gelernt hatte. Sie besann sich auf das, was für sie "normal" war. Und sagte sich: "Freunde, euch muss man das Wissen langsam beibringen!"

Das tat sie. Mit dem Buch "Aus eigener Kraft – Gesundheit und Gesundwerden in Harmonie mit Natur und Mondrhythmen". Und das tut sie vehement im Gespräch mit Wochenblatt-Reporter Peter Pollak. "Das Wissen um den richtigen Zeitpunkt wurde bei uns in der Familie von Generation zu Generation weitergegeben. Und von klein auf gelebt." Wichtige Tätigkeiten zum richtigen Zeitpunkt, das ist schon die halbe Miete, erklärt sie. "Ois kein Problem, wenn ma nach dem Mond a bisserl schaut!" Wenn es um "ihre" Sache geht, verfällt Johanna Paungger schon mal wieder in den heimatlichen Dialekt. Da ist sie eben daheim. Und daheim und "ganz bei sich" ist sie, wenn sie so lebt, wie es richtig ist.

"Es hat wirklich einen Sinn! Ich weiß, dass es stimmt, ich brauch‘ mich da nicht zu beweisen!" Von A wie Aderlass bis Z wie Zahn kommt es einfach auf den richtigen Zeitpunkt an. Bei jeder Tätigkeit. Dass man etwas tut, wenn der Mond richtig steht. Etwa, dass man bei zunehmendem Mond nie Fenster putzen soll. "Wer erst einmal bei abnehmenden Mond Fenster geputzt hat, wird es nie mehr anders machen!" Maniküren dagegen nur bei zunehmendem Mond. "Der Mondeinfluss ist ganz einfach in den Alltag umzusetzen. Man muss es ganz einfach langsam, aber sicher ausprobieren. Und wenn man merkt, dass es stimmt (und es stimmt!), ganz einfach weitermachen!"

Mit dem Holzhammer arbeitet Johanna Paungger nicht. Einfach ausprobieren, und dann schauen ob’s passt. Und wenn’s passt, weitermachen! "Ich will keinem aufzwingen, wie er leben soll. Alles ist unrichtig, was fanatisch ist! Einfach aus eigener Kraft schauen, was einem wichtig ist! Es gibt nichts im Leben, was man nicht erreichen kann! Man muss es nur zulassen!" ()

BZB - FORTBILDUNG

Therapieplanung nach Mondphasen - Ein subjektiver Erfahrungsbericht
Wer kennt ihn nicht, unseren Erdtrabanten, wenn er mystisch faszinierend mit geborgtem Licht als Vollmond die Nacht erhellt? Wer ahnt seine Kräfte, wenn er als „lebloser", kalter, unsichtbarer Gesteinsbrocken als Neumond die Erde umkreist? Was hat der Mond und seine Phasen mit Zahnmedizin zu tun? Was bewegt einen deutsch-universitär schulmedizinisch ausgebildeten Zahnarzt, sich beruflich mit dem Mond zu beschäftigen?
Am Anfang steht die Beobachtung. Beruflich hineingewachsen in die "Hochschleifzeit" des Prothetikbooms der späten 70er und frühen 80er Jahre - mit etwa 20 bis 30 Kronenpräparationen täglich -, musste ich beobachten, dass an zwei bis drei Tagen im Monat Präparationsbeschwerden auffällig häufig auftraten. Ich registrierte dieses Phänomen, beachtete es aber nicht weiter (Zeitmangel). Bei den chirurgischen Eingriffen folgte ich (noch) meinen Lehrherren, nämlich mit möglichst vielen "Anti"mitteln - ohne Rücksicht auf Nebenwirkungen und Wirtschaftlichkeit - die Reaktionen am Patienten zu unterdrücken.

Gleiche Eingriffe, unterschiedliche Reaktionen

Erst als ich nach einigen Davoser Fortbildungskongressen, nach Kontakten mit Gawlik (Homöopathie), Thomsen und Beisch (EAV), Volkmer (ganzheitliches Denken), in der Chirurgie die schweren allopathischen "Antigeschosse" absetzte, konnte ich verschiedene Reaktionen beobachten: Wer kennt nicht die Situation, dass trotz größter Sorgfalt und schonendster Behandlungsweise bei ein und demselben Patienten bei ähnlichen Eingriffen unterschiedlichste Reaktionen auftreten. Gerade bei verlagerten 8ern, die zu verschiedenen Zeitpunkten entfernt wurden, fielen die differierenden Reaktionen bei den "Nachwehen" besonders deutlich auf. Am stärksten im Gedächtnis geblieben ist mir die Weisheitszahnentfernung bei einer Cousine, die bei uns als Helferin tätig war: zwei 8er raus, nichts, keine Reaktion. Nach 14 Tagen die nächsten zwei, massivste Schwellung, Kieferklemme, starke Schmerzen, Arbeitsunfähigkeit - immer wieder dieselben Beobachtungen. Den Verdacht der Mondabhängigkeit wurde ich nicht mehr los, diskutierte dieses Phänomen immer wieder in unserem Team und mit Kollegen. Schulterzucken, mitleidiges Lächeln waren die Antwort.

Sternbilder und Körperregionen

Zu meinem Geburtstag schenkten mir liebe Freunde 1991 das Buch "Aus eigener Kraft" von Johanna Paungger/ Thomas Poppe. Die beiden Autoren haben die Erfahrungen und Beobachtungen unserer Vorfahren aufgezeichnet und überliefert. Schon in der Antike wurden von den Menschen die Gesetzmäßigkeiten von Sonne, Mond und Sterne erkannt, aufgezeichnet und berechnet. Sie lebten nach ihren Beobachtungen mit den Zusammenhängen der Natur und legten sie nieder und entwickelten unter anderem eine Himmelsuhr nach den Sternbildern, welche die Sonne im Laufe eines Jahres und der Mond im Laufe eines Monats durchwandern. Auch gaben sie ihnen die Namen Widder, Stier, Zwillinge, Krebs und so weiter und teilten im Rahmen ihrer Beobachtungen diesen Tierkreiszeichen auch bestimmte Körperregionen des Menschen zu, so zum Beispiel:

    dem Sternbild Widder: Kopf, Gehirn und Augen
    dem Sternbild Stier: Zähne, Kiefer, Hals,
    dem Sternbild Jungfrau: die Verdauungsorgane,
    dem Sternbild Fisch: Füße und Zehen.


Weiter beobachteten sie, dass die unterschiedlichen Mondphasen verschiedene Wirkungen bei Menschen, Pflanzen und Tieren hervorrufen.
Auch Charles Darwin schrieb später in seinem Werk "Von der Abstammung des Menschen" unter anderem: "Der Mensch ist gleich den Säugetieren, Vögeln und sogar Insekten jenem geheimnisvollen Gesetz unterworfen, wonach gewisse normale Prozesse, wie Schwangerschaft, Pflanzenwachstum und Reife, Dauer verschiedener Krankheiten, von den Mondperioden abhängig sind."

Bei den verschiedenen Mondphasen unterscheiden wir

    Neumond,
    zunehmender Mond,
    Vollmond,
    abnehmender Mond,
    den Mondstand in einem Tierkreiszeichen,
    aufsteigender und absteigender Mond.


Auf- und absteigender Mond hat nichts mit den Phasen zu- oder abnehmend zu tun, es sind vielmehr Begriffe, die mit dem Stand des Mondes im Tierkreiszeichen zusammenhängen.

Neumond
Der Neumondtag ist für die Entgiftung des Körpers am besten. An Neumond einen Fastentag einzulegen, hilft viel zur Vorbeugung gegen Krankheiten aller Art.
Zunehmender Mond
Der zunehmende Mond führt zu, plant, nimmt auf, baut auf, atmet ein, speichert Energie, sammelt Kraft, fordert zur Schonung und Erholung auf. Je näher am Vollmond, desto stärker die Kraftwirkung.
Vollmond
Bei Vollmond ist der Heilungsverlauf nach Operationen am ungünstigsten. Wunden bluten stärker als sonst. Wasser sammelt sich an diesen Tagen schneller in den Geweben, das Bindegewebe wird weich.
Abnehmender Mond
Der abnehmende Mond entgiftet und spült aus, schwitzt und atmet aus, trocknet, festigt, fordert zu Einsatz und Energieverausgabung auf. Je näher am Neumond, desto stärker die Kraftwirkung.
Mondstand in einem Tierkreiszeichen
Alles, was für das Wohlergehen der vom jeweiligen gerade vom Mond durchschrittenen Zeichen regierten Körperregion getan wird, ist wirksamer als an anderen Tagen. Dies gilt nicht für chirurgische Eingriffe. Diese Erkenntnis hatte bereits der griechische Arzt Hippokrates. Er schrieb in seinem Tagebuch wörtlich: "Berühre nicht mit Eisen jenen Teil des Körpers, der von dem Tierkreiszeichen regiert wird, das der Mond gerade durchquert." Er brachte damit unmissverständlich zum Ausdruck: Ein Arzt soll keine chirurgischen Eingriffe an jener Körperregion vornehmen, die von dem gerade herrschenden Tierkreiszeichen regiert wird.

Da wir als Zahnärzte in erster Linie im Mund- und Kieferbereich arbeiten, können wir uns auf die vorherrschenden Tierkreiszeichen beschränken, nämlich Widder und Stier.

    Widder beherrscht Kopf, Gehirn, Augen, Nase und das Organsystem Sinnesorgane.
    Stier beherrscht Kehlkopf, Zähne, Kiefer, Hals und Ohren und das Organsystem Blutkreislauf. Beide Tierkreiszeichen liegen im aufsteigenden Mond.


Mondphasen im Praxisablauf

Wer nun die Mondphasen in den Praxisablauf integrieren möchte, kann dies ganz einfach tun, wenn er dabei einige wichtige Grundregeln beachtet. Für chirurgische Eingriffe gilt als Faustregel: Operieren grundsätzlich bei abnehmendem Mond, dabei aber Widder-und Stiertage vermeiden. Ungünstig für Operationen ist die Zeit des zunehmenden Mondes, je näher am Vollmond, desto ungünstiger. Am schlechtesten wäre Vollmond bei Widder oder Stier.

Wer diese an sich einfache Grundregel beachtet und bei chirurgischen Eingriffen anwendet, wird sehr bald die Richtigkeit bestätigen können. Er wird auch merken, dass der Medikamenteneinsatz erheblich eingeschränkt ist oder dass man darauf ganz verzichten kann. Bewährt hat sich in der Praxis eine einmalige Gabe von Arnika C200 am Operationstag. Bei zu erwartenden schwierigeren Eingriffen eventuell Prämedikation mit Traumeel ein bis zwei Tage vor der Operation.

Operative Nachwehen mindern

Durch die Beachtung der Mondphasen können bei Patienten die operativen Nachwehen erheblich abgemildert werden, ebenso der Einsatz teurer Medikamente mit unerwünschten Nebenwirkungen. Schließlich macht es auch unendlich Spaß, zu beobachten, dass das Leben im Einklang mit der Natur wunderbar funktioniert ()

Sybille - LEBEN IM MONDRHYTHMUS

Es liegt in der Luft. Viele Menschen suchen neue Werte für ihr Leben. Sie sehnen sich zurück in die Zeit, in der der Mensch sich ein fühlte mit der Natur, in der sie Gestirne wie Wegweiser durch das Leben führten. Und der Mondstand den richtigen Zeitpunkt für die Erledigung der alltäglichen Dinge anzeigte. Über den Einfluß des Mondes auf den Menschen sind in kurzer folge mehrere Bücher erschienen. Erika Büttner hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt.

In ländlichen Gegenden Tirols schneidet man die Haare nach dem Mondkalender: an Jungfrautagen, besser noch an Löwe, bei zunehmendem Mond. Vor allem wenn sie wachsen sollen. Sie werden fülliger, und man sät und erntet auch nach dem Mondkalender, und man tut Dinge zu einem Zeitpunkt, der nach uralter Erfahrung der günstigste, erfolgversprechenste ist.
So ziemlich das einzige, was ich darüber weiß, ist daß der Mond Einfluß auf die Gezeiten hat, daß bei Vollmond viele Kinder geboren werden, daß die Kriminalität besonders hoch sein soll. Und ich schlafe schlecht bei Vollmond. Ich lebe eben in der Großstadt, und da ist sowieso alles anders. Manch einer sieht den Mond gar nicht aus seinem Fenster, in seiner Straße stehen keine Bäume. Das Wasser kommt aus der Wasserleitung. Als Regen ist es meistens lästig. Nehmen wir einmal an, dieser Mensch arbeitet auch noch in Schichten, dann lebt er völlig gegen den Rhythmus der Natur. So, wie wir beinahe alle leben. Tatsächlich schaffen ja Sonne und Mond einen Lebensrhythmus. Tag und Nacht, Aktivität und Passivität, Spannung und Entspannung. Der betrifft die gesamte Natur und mit ihr den Menschen. Je mehr dieser sich jedoch zum Herren der Natur machte und sich dabei immer mehr von Ohr entfernte - desto mehr ist ihm das Gefühl der Zugehörigkeit zu ihr verlorengegangen. Und damit auch ein Teil menschheitlicher Erfahrung im Umgang mit ihr. Die Industriegesellschaft und das Leben in den Städten setzten andere Prioritäten. Nur manchmal ist da so ein ungewisses Verlustgefühl...
In ihren Büchern Vom richtigen Zeitpunkt und Aus eigener Kraft schreiben Johanna Paungger und Thomas Poppe über Anwendung des Mondkalenders im täglichen Leben. "Viele Kalender der Vergangenheit" heißt es da, "richteten sich nach dem Lauf des Mondes, weil die vom Mondstand im Tierkreis angezeigten und angekündigten Kräfte von weit größerer Beudeutung sind für den Alltag des Menschen als die des Sonnenstandes." Johanna Paungger ist buchstäblich mit dem Wissen aufgewachsen. Sie kommt aus einer ländlichen Gegen in Tirol. Und die ganzheitliche Betrachtung von Mensch zu Natur ist tief in ihr verwurzelt. Sie kennt die Sternenuhr. Und sie weiß, wie die Zeigerstellung sein muß, wenn eine Sache richtig laufen soll. "Ein Leben im Gleichgewicht heißt, die Wellenbewegungen, denen unser Körper ausgesetzt ist, nicht fortwährend zu mißachten oder ständig gegen den Strom zu schwimmen. Es bedeutet, geduldig den Rhythmen der Natur, der Jahreszeiten und des eigenen Körpers zu lauschen, ihre Signale zu verstehen zu lernen und sich - wie ein guter Wellenreiter - ihrem steten Auf und Ab harmonisch anzupassen", schreibt sie.
Die verschiedenen Phasen des Mondes und seine Stellung zu den Sternbildern sind für den menschlichen Organismus von ebensolcher Bedeutung wie für die gesamte Natur. Seine Kräfte wirken auf ihn, unabhängig vom menschlichen Willen. Zunehmender und abnehmender Mond geben jeweils unterschiedliche Kraftimpulse ab. Auf unseren Körper bezogen ist das so: "Der abnehmende Mond entgiftet und spült aus, schwitzt und atmet aus, trocknet, festigt, fordert zu Einsatz und Energieverausgabung auf. Je näher an Neumond, desto stärker die Kraftwirkung." Ich nenne das einmal die aktive Phase. Alles, was weg muß vom Körper, sollte zu dieser Zeit weg. Reinigung und Entgiftung im Frühjahr zum Beispiel. Planbare Operationen sollten in dieser Mondphase geschehen. Wunden bluten nicht so stark, Narben verheilen günstiger und schneller. "Der zunehmende Mond führt zu, plant, nimmt auf, baut auf, atmet ein, speichert Energie, sammelt Kraft, fordert zu Schonung und Erholung auf. Je näher am Vollmond, desto stärker die Kraftwirkung." Vollmond und Neumondtage verstärken die jeweiligen Impulse, selbst Unwissende wie ich nehmen die Kräfte des Vollmondes wahr, wenn auch nur durch eine gesteigerte Unruhe.
Nach dem Mond leben, das hieße seinem Leben einen bewußten Rhythmus geben, es einpendeln in das ständige Hin und Her zwischen Energieaufnahme und -abgabe. Sich unterordnen einer Kraft, die stärker ist. Ein faszinierende Gedanke, daß dadurch alles wieder ins Lot kommt. Gerade zu Zeiten, in denen Perspektivlosigkeit, Zukunftsängste und soziale Unsicherheit sich breit machen, neigen wir dazu, die Verantwortung für unser Schicksal von uns wegzuschieben. Nach eine Jahrhundert der Wissenschaftsanbetung, das letzen Endes enttäuschend war, ziehen wir uns zurück auf das Wissen und die Weltbetrachtung unserer Altvorderen? Johanna Paungger sieht das anders. Sie meint, daß das erste Mal in der Geschichte die Chance besteht, menschheitliche Erfahrung und wissenschaftliche Erkenntnis zu vereinigen. Was die Menschen in Generationen der Natur abgelauscht haben, nicht mehr außer acht zu lassen, sondern es als wichtiges Gut in das heutige Denken einzubeziehen. Vielleicht hat sie recht. Aber wie soll das gehen? Ich habe die Erfahrungen meiner Vorväter nicht ererbt, ich muß sie mir also gründlich aneignen, für mich ist das alles auch Theorie. Ich schaue also in Bücher und versuche, mit ihrer Hilfe meinen Körper wieder in den natürlichen Rhythmus zu bringen. Fasten sollte ich deshalb in der Zukunft nicht mehr einfach so, sondern unbedingt bei abnehmenden Mond. Der nächste Zahn wird auch bei abnehmendem Mond gezogen. Aber zum Haareschneiden werde ich künftig bei zunehmendem Mond gehen. Vielleicht werden viele andere das auch so tun, wenn sie Johanna Paungger gelesen haben. Nur, haben wir damit wirklich etwas an unserem Leben verändert? Wir haben doch lediglich ganz punktuell etwas verwendet, was in unseren Kram paßt. Ein Leben wie wir es führen, wo man jeden Tag gut ausgeschlafen und topfit sein muß, vereinbart sich so schwer mit dem ruhevollen Sich-Einstellen auf den natürlichen Rhythmus des Mondes. Das ist eine Lebensweise, kein Rezeptebuch. Kann ich die wirklich erlernen? (Erika Büttner)

Einfach zum Nachdenken

Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.
(Dieter Hildebrandt)

Bücher im Überblick

  • Fragen an den Mond
  • Moon Power
  • Tiroler Zahlenrad
  • Das Buch der Lebenschancen
  • Vom richtigen Zeitpunkt
  • Alles erlaubt!
  • Aus eigener Kraft
  • Bauen mit dem Mond
  • Mondgymnastik
  • Der lebendige Garten

    Mondkalender im Überblick

    • Der Abreißkalender
    • Der Büro-Wandkalender
    • Zeit für mich
    • Der Gartenkalender
    • Die Jahresübersichten
    • Der Familienkalender
    • Das Mondjahrbuch
    • Der Gartenwandkalender
    • Der Wandkalender
    • Der Taschenkalender
    • Fotowandkalender
    • Der Wochenkalender